Früüühling Kinder, der Frühling ist da! :D
Die Welt ist wieder bunt, die Vögel zwitschern (und k*cken mir aufs Auto..), der Wind wirbelt Blüten und Pollen umher (die auch schön auf meinem Auto kleben bleiben), die Wäsche im Garten wird innerhalb zwei Stunden trockengepustet (was meinem absoluten Verzicht auf den Trockner - seit Anfang Februar übrigens - absolut entgegenkommt), es wird gegrillt, die Gesichter werden zur Sonne gereckt, der Vitamin D - Haushalt wird erfolgreich aufgefüllt, und Spargel und Erdbeeren landen so langsam wieder auf deutschen Tellern. Mann, was ein Satz. :D
Momentan springen mir besonders die Farben grün und gelb ins Auge, in Form von grünen Blättern an Bäumen, aber auch saftiggrünen Wiesen, gespickt mit gelbem Löwenzahn.
Wobei dieser ja auch überall wächst - wir erinnern uns an die Sendung Löwenzahn und deren Intro? Löwenzahn wächst quasi überall. Und dann, mit einem Schnipsen, werden Pusteblumen mit ihren kleinen Schirmchen daraus. Irgendwie magisch, oder?
Aber Löwenzahn ist nicht nur Hamster- und Hasenfutter, seit letztem Jahr weiß ich: er ist auch für für Menschen furchtbar lecker!
Also haben wir uns am Sonntag Mittag auf den Weg gemacht, Fahrräder, Roller und Eimer im Schlepptau. Die Mittagszeit ist wichtig, denn da sind die Blüten so richtig offen. Ab durch die Straßen, über Grünflächen, Feld und Wiese bis hin zum Waldrand und rund um den Baggersee, wo wir eine lange Pause gemacht haben. (Unseren Hund hätten wir wohl besser "Nessie" genannt, denn sobald er Wasser sieht, rennt er mit Anlauf begeistert rein.)
Am Ende unseres Spaziergangs erwartete uns daheim nicht nur ein leckerer Bananenshake, mich erwartete auch einiges an Arbeit. Einige von euch mögen es ja auf Instagram gesehen haben.
Ich habe die Löwenzähne von ihren Stengeln befreit, danach kurz in Wasser getunkt um eventuelles Krabbelvieh (war nur eine Miniraupe und ein kleines Käferchen) rauszulocken und letztlich die Blüten mit ihren Kelchen in eine Schüssel gelegt.
Richtig in Wasser eintauchen oder über dem Wasser abschütteln sollte man sie nicht, sonst wäscht man die guten Pollen alle raus, und das wäre natürlich schade, handelt es sich hier doch auch um das typische und wichtige Aroma. (Ich habs heute mit Schachtelsätzen, nicht?)
Sorgen um Hunde- oder Fuchspipi habe ich mir im Übrigen nicht gemacht. - am Ende ist doch eh alles ausreichend gekocht und abgetötet. ;)
Danach habe ich alles abgewogen - 360 g haben wir gesammelt. Klingt nicht viel, aber Löwenzahnblüten wiegen ja eigentlich nichts. Wir haben einen 10 l Eimer zur Hälfte gefüllt, war also einiges an Ausbeute.
Die Blüten und ihre Kelche habe ich in meinen Thermomix gegeben (normaler Topf geht natürlich auch) und habe 500 ml Wasser dazugegeben. 5 Min, 100°C / Rührstufe (oder eben 5 Minuten kochen und gelegentlich umrühren). Danach habe ich alles eine Schüssel gegeben, eine Bio-Zitrone geachtelt und dazu gegeben sowie je zwei kleine Zweige Rosmarin und Lavendel. Deckel drauf und 24 Stunden ziehen gelassen.
Am nächsten Tag habe ich das "Löwenzahnwasser" gesiebt. Die Blüten, Zitronen und Kräuterstengel habe ich schön ausgedrückt, damit keine Flüssigkeit verlorengeht. Dann habe ich die - in meinem Fall - 560 ml Wasser mit Zucker zu gleichem Anteil sowie etwas Vanillezucker versetzt und aufgekocht. Eine Stunde, Varoma, Stufe 1, ohne Messbecher (aber ggf. dem Garkörbchen als Spritzschutz obendrauf). Für den Topf gilt natürlich auch eine Stunde, aber per Hand rühren. Anfänglich weniger, zum Schluss hin, wenn das Ganze einkocht und sirupartig wird, natürlich mehr. Und wenn man unsicher ist, ob der Honig der ja eigentlich ein Sirup ist, fertig ist, kann man einen Löffel voll auf einen Teller geben. Etwas auseinanderstreichen, damit er schneller abkühlt, denn mit dem abkühlen dickt er noch etwas ein, und dann mit einem Messer durchziehen. So seht ihr, ob er fest genug ist.
Wenn nicht, köchelt ihn noch etwas weiter, aber nicht zu lange, sonst wird der Sirup zu dunkel und schmeckt "malzig".
Wenn er fertig ist, gießt ihn in ausgekochte Gläser, stellt ihn auf den Kopf damit er ein Vakuum zieht - und fertig ist er!
Unser Vakuum hielt nur bis alles abgekühlt war - seither essen wir ständig Honig. ;) Verschenkt haben wir auch schon einige Röhrchen mit Honig, immer eine schöne Geschenkidee.
Im Glas hat der Honig eine dunklere Farbe als im Röhrchen (das ist ja auch kleiner und die Sonne scheint viel direkter dadurch. Handelt sich aber tatsächlich um den selben Honig ;) )
Pro-Tipp: solltet ihr das Ganze nachmachen wollen, macht bitte einen großen Bogen um eventuell gedüngte Wiesen. Dann doch lieber Hunde- und Fuchspipi. ;)
Und nun: ab auf die Wiese! (Aber nur noch, um den Hund zur Nacht entleeren).
Posts mit dem Label thermomix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label thermomix werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
#637 Löwenzahnhonig mit Lavendel und Rosmarin
Freitag, 5. Dezember 2014
Heute ist der 5. Dezember! (Was Du nicht sagst..!)
Also kommt heute #5 dran, wie versprochen. :D
Ich bleibe dabei: die Bilder sind Dank des fehlenden Tageslichts seit über einem Monat (!) nichts dolles, macht dem Adventskalender aber garantiert keinen Abbruch. ;)
Verpackt war die heutige Ausbeute so:
Und was drin war? Natürlich wieder selbstgemachtes. Nämlich, tadaaa:
Leckere Pralinen. Silikonformen machen es möglich. ;) Sowie Schokolade und Kuvertüre (2:1), Streuselkram, Gewürze und Aromen. Hier kann man nach Herzenslust experimentieren - und das habe ich gemacht. ;D
NomNomNomNom!
Morgen ist Nikolaus. Ich hoffe, ihr wart alle brav? ;)
Also kommt heute #5 dran, wie versprochen. :D
Ich bleibe dabei: die Bilder sind Dank des fehlenden Tageslichts seit über einem Monat (!) nichts dolles, macht dem Adventskalender aber garantiert keinen Abbruch. ;)
Verpackt war die heutige Ausbeute so:
Und was drin war? Natürlich wieder selbstgemachtes. Nämlich, tadaaa:
Leckere Pralinen. Silikonformen machen es möglich. ;) Sowie Schokolade und Kuvertüre (2:1), Streuselkram, Gewürze und Aromen. Hier kann man nach Herzenslust experimentieren - und das habe ich gemacht. ;D
NomNomNomNom!
Morgen ist Nikolaus. Ich hoffe, ihr wart alle brav? ;)
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Besondere Leute haben Besonderes verdient. Isso.
Ohne jetzt richtig ins Detail gehen zu wollen, möchte ich trotzdem sagen dass es drei ganz besonders tolle Menschen gibt, die schon immer - aber auch besonders die letzten Monate - für mich da waren. Einfach da. Im Sinne von "richtiger Zeitpunkt, Schulter zum anlehnen" und aber auch "Tolle Menschen von Natur aus". Es sind dieser Art Leute, deren Nähe ich ausgiebigst genieße, die mein vollstes Vertrauen haben, und umgekehrt scheint es genauso zu sein. Es ist so viel wert, mit Menschen einfach auch nichtssagende Momente bis zum vollsten auszuschöpfen und zu genießen. Insiderwitze, vertraute Gespräche, Offenheit und das Gefühl "Oh, das muss ich xyz SOFORT erzählen!" (in Zeiten von whatsapp und threema auch wörtlich zu nehmen :D), das ist für mich die Welt wert.
Ich glaube, ich habe bei der Wahl meiner Freunde vieles richtig gemacht. :)
Eine davon kennen vielleicht der/die ein(e) oder andere - Maren von myconfettiheart. Falls nicht, schaut mal bei ihr vorbei, sie macht wunderschöne Dinge für Seele und Auge!
Es gibt auch noch einige andere Leute die ich der Vollständigkeit halber erwähnen müsste, aber ich möchte (und muss) mich an dieser Stelle jetzt auf diese drei einschießen, da sie für mich einfach (m)eine kleine Welt bedeuten. :)
Bekanntermaßen - aber auch wieder sehr überraschend (!) - befinden wir uns in der Vorweihnachtszeit. Und weil mir besagte Personen dieses Jahr viel gegeben haben, aus den unterschiedlichsten Gründen, wollte ich mich bedanken. Sie standen so oder so auf meiner Weihnachtsgeschenke-Liste, aber das war dem Ganzen doch irgendwo trotzdem nicht ganz gerecht, und so habe ich mich entschiedenen, ihnen Adventskalender zu schenken. Selbstgemacht, selbstbefüllt, mit wirklich viel Liebe zusammengestellt.
Und da ich aufgrund diversem Kram in letzter Zeit - oder generell dieses Jahr - nicht übermäßig viel geschrieben habe, möchte ich den Dezember nutzen um regelmäßig(er) zu schreiben. Themen habe ich genug, denn mit meinen Freundinnen und euch möchte ich gerne in ihre Kalender schauen und euch gegebenenfalls auch Geschenkideen liefern. :) Mir ist klar dass es für den ein oder anderen zu spät ist, nun selbst noch was dergleichen aufzuziehen, aber ich möchte auch keine Überraschungen verderben. Bevor meine Freundinnen hier schon sehen was alles im Kalender wartet, müsst ihr mit dem nachmachen bis nächstes Jahr warten - ihr habt Verständnis. ;)
Um nicht zu viel zu reden, zeige ich euch was in Tag 1-4 drin war (soviel zum "täglichen posten", das ich vorgehabt habe.. Aber Adventsfeiern, Nikolaus, zwei Kindergeburtstage und der übliche Weihnachtsstress warten noch auf mich).
Tag 1: Chai-Sirup
In diesen Tütchen befand sich ein Fläschchen Chai-Sirup nach Veras Rezept, das ich sehr liebe.
Tag 2: Gummidrops
Das Rezept für selbstgemachte Gummidrops habe ich von hier. Hier lobe ich mir ganz dolle Silikoneiswürfel /-pralinenformen. Als Geschmacksrichtungen hatte ich Waldmeister, Apfel-Zitrone und KiBa-Himbeer. Die letzten beiden säuerlich, Waldmeister süß.
Tag 3: Mandelbad
Das Mandelbad (mit Bittermandelöl) wurde nach diesem Rezept hergestellt. :)
Tag 4: Stempelkekse
Äh ja. Die Kekse sind in den Dosen drin (ach was?!). Als ich sie fotografieren wollte, ging die Sonne weg (also die, die in diesen 0,2 Sonnenstunden pro Tag eben diese kurze Zeit mal da ist), und die Bilder wurden total orangestichig. Sind sie - zugegeben - alle. Aber das macht nichts, ich finde das schön weihnachtlich und stimmungsvoll. Man kann sich ja alles schönreden. ;) Allerdings waren die Bilder dermaßen orangestichig, dass sie nicht zu retten sind. Also dürft ihr auf diesem Foto von meinem Instagramaccount all die Plätzchenauswahl begutachten die ich über die letzten 3 Tage gebacken habe - primär achtet aber auf die links oben, das sind sie nämlich. :D
Das Rezept war hiervon. Es braucht ein klein wenig Übung, manche wurden auch oval, aber was solls. ;D Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich sie auch zweifarbig gemacht. Die Stempelung kommen auf den dunklen Plätzchen schon deutlicher hervor.
:) Das Keksdöschen sagt alles.
Bis morgen - hoffe ich! ;)
Ohne jetzt richtig ins Detail gehen zu wollen, möchte ich trotzdem sagen dass es drei ganz besonders tolle Menschen gibt, die schon immer - aber auch besonders die letzten Monate - für mich da waren. Einfach da. Im Sinne von "richtiger Zeitpunkt, Schulter zum anlehnen" und aber auch "Tolle Menschen von Natur aus". Es sind dieser Art Leute, deren Nähe ich ausgiebigst genieße, die mein vollstes Vertrauen haben, und umgekehrt scheint es genauso zu sein. Es ist so viel wert, mit Menschen einfach auch nichtssagende Momente bis zum vollsten auszuschöpfen und zu genießen. Insiderwitze, vertraute Gespräche, Offenheit und das Gefühl "Oh, das muss ich xyz SOFORT erzählen!" (in Zeiten von whatsapp und threema auch wörtlich zu nehmen :D), das ist für mich die Welt wert.
Ich glaube, ich habe bei der Wahl meiner Freunde vieles richtig gemacht. :)
Eine davon kennen vielleicht der/die ein(e) oder andere - Maren von myconfettiheart. Falls nicht, schaut mal bei ihr vorbei, sie macht wunderschöne Dinge für Seele und Auge!
Es gibt auch noch einige andere Leute die ich der Vollständigkeit halber erwähnen müsste, aber ich möchte (und muss) mich an dieser Stelle jetzt auf diese drei einschießen, da sie für mich einfach (m)eine kleine Welt bedeuten. :)
Bekanntermaßen - aber auch wieder sehr überraschend (!) - befinden wir uns in der Vorweihnachtszeit. Und weil mir besagte Personen dieses Jahr viel gegeben haben, aus den unterschiedlichsten Gründen, wollte ich mich bedanken. Sie standen so oder so auf meiner Weihnachtsgeschenke-Liste, aber das war dem Ganzen doch irgendwo trotzdem nicht ganz gerecht, und so habe ich mich entschiedenen, ihnen Adventskalender zu schenken. Selbstgemacht, selbstbefüllt, mit wirklich viel Liebe zusammengestellt.
Und da ich aufgrund diversem Kram in letzter Zeit - oder generell dieses Jahr - nicht übermäßig viel geschrieben habe, möchte ich den Dezember nutzen um regelmäßig(er) zu schreiben. Themen habe ich genug, denn mit meinen Freundinnen und euch möchte ich gerne in ihre Kalender schauen und euch gegebenenfalls auch Geschenkideen liefern. :) Mir ist klar dass es für den ein oder anderen zu spät ist, nun selbst noch was dergleichen aufzuziehen, aber ich möchte auch keine Überraschungen verderben. Bevor meine Freundinnen hier schon sehen was alles im Kalender wartet, müsst ihr mit dem nachmachen bis nächstes Jahr warten - ihr habt Verständnis. ;)
Um nicht zu viel zu reden, zeige ich euch was in Tag 1-4 drin war (soviel zum "täglichen posten", das ich vorgehabt habe.. Aber Adventsfeiern, Nikolaus, zwei Kindergeburtstage und der übliche Weihnachtsstress warten noch auf mich).
Tag 1: Chai-Sirup
In diesen Tütchen befand sich ein Fläschchen Chai-Sirup nach Veras Rezept, das ich sehr liebe.
Tag 2: Gummidrops
Das Rezept für selbstgemachte Gummidrops habe ich von hier. Hier lobe ich mir ganz dolle Silikoneiswürfel /-pralinenformen. Als Geschmacksrichtungen hatte ich Waldmeister, Apfel-Zitrone und KiBa-Himbeer. Die letzten beiden säuerlich, Waldmeister süß.
Tag 3: Mandelbad
Das Mandelbad (mit Bittermandelöl) wurde nach diesem Rezept hergestellt. :)
Tag 4: Stempelkekse
Äh ja. Die Kekse sind in den Dosen drin (ach was?!). Als ich sie fotografieren wollte, ging die Sonne weg (also die, die in diesen 0,2 Sonnenstunden pro Tag eben diese kurze Zeit mal da ist), und die Bilder wurden total orangestichig. Sind sie - zugegeben - alle. Aber das macht nichts, ich finde das schön weihnachtlich und stimmungsvoll. Man kann sich ja alles schönreden. ;) Allerdings waren die Bilder dermaßen orangestichig, dass sie nicht zu retten sind. Also dürft ihr auf diesem Foto von meinem Instagramaccount all die Plätzchenauswahl begutachten die ich über die letzten 3 Tage gebacken habe - primär achtet aber auf die links oben, das sind sie nämlich. :D
Das Rezept war hiervon. Es braucht ein klein wenig Übung, manche wurden auch oval, aber was solls. ;D Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich sie auch zweifarbig gemacht. Die Stempelung kommen auf den dunklen Plätzchen schon deutlicher hervor.
:) Das Keksdöschen sagt alles.
Bis morgen - hoffe ich! ;)
Sonntag, 27. April 2014
Diesen Eintrag liest man am besten mit diesem Lied im Hintergrund. ;)
Gestern war mir mal nach Flower Power. Und so bin ich mitsamt meiner Blumenkinder und dem Hund spazieren gegangen.
Zwei Stunden waren wir unterwegs, rund um Feld, Wiese, Wald und See. An letzterem haben wir einen Zwischenstopp gemacht, sodass unser Hund schwimmen konnte. Es war tolles Wetter, sonnig und warm.
Die Fröschchen und Kröten, die die letzten Wochen die lange Wanderung auf sich genommen haben und sich nun am See versammelt haben, haben uns ein wahres Quakkonzert geliefert.
Wir hatten eine Schüssel mit dabei sowie Handschuhe (Blütenstaub galore!) und haben die restlichen Löwenzahnköpfchen im Umkreis von einem Kilometer abgegrast. Durch den frühen Frühling dieses Jahr sind die meisten Löwenzähne (?? :D) schon zu Pusteblumen gepufft. Eine Woche früher hätte da noch einen deutlichen Unterschied gemacht.
Rund 100 g Löwenzahnköpfchen (mit grünem Kelch) hatten wir, als wir heimkamen. Diese habe ich zweimal vorsichtig abgewaschen (Ungeziefer und groben Dreck weg, aber die wichtigen Blütenpollen so gut es ging belassen) und mit Zitrone, einem Zweig Rosmarin und Wasser eingekocht.
Nach einer gewissen Zeit wurden alles abgesiebt und der Sud mit Zucker aufgekocht. Alles nach diesem Rezept. Was dabei herauskam, war purer Honig (korrekt = Sirup), der sehr angenehm schmeckt, nicht nur auf Brot aber auch in Quark und Joghurt. Und die Kinder finden es großartig, weil sie geholfen haben, Honig herzustellen. :)
Des Weiteren waren wir unterwegs und haben Flieder und Holunder gepflückt. Selber Vorgang wie auch bei den Löwenzahnköpfchen, vorsichtig abspülen um die Blütenpollen möglichst zu erhalten. Den Holundersirup (Rezept) habe ich schon letztes Jahr gemacht, er schmeckt super zu gekühltem Mineralwasser - oder, wie er gerne genutzt wird -, zum Hugo.
Fliedersirup (nach diesem Rezept) habe ich bislang noch keinen gemacht, aber die Farbe hat mich so angelacht. Allerdings ist dieser deutlich zeitintensiver in der Verarbeitung als Holunder.
Während man beim Holunder die ganzen Dolden einlegt (minus der Stängel - bitter!), müssen die Fliederblüten komplett vom grün (Blätter, Stängel) entfernt werden da der Sirup sonst ungenießbar und bitter wird. Hierbei habe ich anderthalb Stunden gezupft.
Letztlich ist bei beiden Sirupen ein ähnliches Prinzip: aufgegossen werden die Blüten mit einer Mischung aus aufgekochtem Zuckerwasser, mit Zitronensäure und in Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen. 3-4 Tage bleibt das Ganze dann verschlossen, wird einmal täglich umgerührt, dann kann der Sirup gesiebt und abgefüllt werden.
Fliedersirup wird, ähnlich wie Holunderblütensirup, für nichtalkoholische und alkoholische Getränke verwendet. Und natürlich ist die Farbe super, das zeichnet sich jetzt schon ab, zeige ich euch aber gerne auch nochmal, wenn alles fertig ist. :)
Heute an Tag 1 an dem ich umgerührt habe, stiegen mir tolle Düfte in die Nase! Das kann nur lecker werden :)
Mögt ihr Sirup? Stellt ihr sogar auch selbst welchen her?
Oder habt ihr irgendein Rezept aus der Natur für mich, das ich eurer Meinung nach unbedingt ausprobieren muss? :)
Gestern war mir mal nach Flower Power. Und so bin ich mitsamt meiner Blumenkinder und dem Hund spazieren gegangen.
Zwei Stunden waren wir unterwegs, rund um Feld, Wiese, Wald und See. An letzterem haben wir einen Zwischenstopp gemacht, sodass unser Hund schwimmen konnte. Es war tolles Wetter, sonnig und warm.
Die Fröschchen und Kröten, die die letzten Wochen die lange Wanderung auf sich genommen haben und sich nun am See versammelt haben, haben uns ein wahres Quakkonzert geliefert.
Wir hatten eine Schüssel mit dabei sowie Handschuhe (Blütenstaub galore!) und haben die restlichen Löwenzahnköpfchen im Umkreis von einem Kilometer abgegrast. Durch den frühen Frühling dieses Jahr sind die meisten Löwenzähne (?? :D) schon zu Pusteblumen gepufft. Eine Woche früher hätte da noch einen deutlichen Unterschied gemacht.
Rund 100 g Löwenzahnköpfchen (mit grünem Kelch) hatten wir, als wir heimkamen. Diese habe ich zweimal vorsichtig abgewaschen (Ungeziefer und groben Dreck weg, aber die wichtigen Blütenpollen so gut es ging belassen) und mit Zitrone, einem Zweig Rosmarin und Wasser eingekocht.
Nach einer gewissen Zeit wurden alles abgesiebt und der Sud mit Zucker aufgekocht. Alles nach diesem Rezept. Was dabei herauskam, war purer Honig (korrekt = Sirup), der sehr angenehm schmeckt, nicht nur auf Brot aber auch in Quark und Joghurt. Und die Kinder finden es großartig, weil sie geholfen haben, Honig herzustellen. :)
Des Weiteren waren wir unterwegs und haben Flieder und Holunder gepflückt. Selber Vorgang wie auch bei den Löwenzahnköpfchen, vorsichtig abspülen um die Blütenpollen möglichst zu erhalten. Den Holundersirup (Rezept) habe ich schon letztes Jahr gemacht, er schmeckt super zu gekühltem Mineralwasser - oder, wie er gerne genutzt wird -, zum Hugo.
Fliedersirup (nach diesem Rezept) habe ich bislang noch keinen gemacht, aber die Farbe hat mich so angelacht. Allerdings ist dieser deutlich zeitintensiver in der Verarbeitung als Holunder.
Während man beim Holunder die ganzen Dolden einlegt (minus der Stängel - bitter!), müssen die Fliederblüten komplett vom grün (Blätter, Stängel) entfernt werden da der Sirup sonst ungenießbar und bitter wird. Hierbei habe ich anderthalb Stunden gezupft.
Letztlich ist bei beiden Sirupen ein ähnliches Prinzip: aufgegossen werden die Blüten mit einer Mischung aus aufgekochtem Zuckerwasser, mit Zitronensäure und in Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen. 3-4 Tage bleibt das Ganze dann verschlossen, wird einmal täglich umgerührt, dann kann der Sirup gesiebt und abgefüllt werden.
Fliedersirup wird, ähnlich wie Holunderblütensirup, für nichtalkoholische und alkoholische Getränke verwendet. Und natürlich ist die Farbe super, das zeichnet sich jetzt schon ab, zeige ich euch aber gerne auch nochmal, wenn alles fertig ist. :)
Heute an Tag 1 an dem ich umgerührt habe, stiegen mir tolle Düfte in die Nase! Das kann nur lecker werden :)
Mögt ihr Sirup? Stellt ihr sogar auch selbst welchen her?
Oder habt ihr irgendein Rezept aus der Natur für mich, das ich eurer Meinung nach unbedingt ausprobieren muss? :)
Montag, 30. Dezember 2013
Zu Weihnachten habe ich dieses Jahr viel selbstgemachtes verschenkt. Einfach, weil ich es persönlich finde, es mir Spaß macht und ich ein paar Schleckermäulchen kenne, denen ich gerne Freuden mache.
Und so sahen die Dinge (in Etwa) aus, die ich verschenkt habe, mal so, mal so verpackt:
Und das hier war (u.a.) drin:
Diverse Kekse (Toffeeküsschen, Kokosmakronen, Mürbteig mit Zitronenguss und Streuseln), Glühweinzucker, selbstgemachtes Schokopuddingpulver, Eierlikör, Toffifeelikör, Chili con Carne Gewürz, magisches Fleischgewürz, Gewürzpaste für Gemüsebrühe, Joghurette-Cappuccino, Weihnachtssternnudeln, Schokomandeln und ein leckeres Wintermüsli.
Natürlich alles selbstgemacht (Thermomix lässt grüßen) und mit viel Liebe und Freude verpackt und verschenkt. :)
Und so sahen die Dinge (in Etwa) aus, die ich verschenkt habe, mal so, mal so verpackt:
Und das hier war (u.a.) drin:
Diverse Kekse (Toffeeküsschen, Kokosmakronen, Mürbteig mit Zitronenguss und Streuseln), Glühweinzucker, selbstgemachtes Schokopuddingpulver, Eierlikör, Toffifeelikör, Chili con Carne Gewürz, magisches Fleischgewürz, Gewürzpaste für Gemüsebrühe, Joghurette-Cappuccino, Weihnachtssternnudeln, Schokomandeln und ein leckeres Wintermüsli.
Natürlich alles selbstgemacht (Thermomix lässt grüßen) und mit viel Liebe und Freude verpackt und verschenkt. :)
Montag, 25. November 2013
Ich bin aktuell wieder von einem Rezept dermaßen begeistert, dass ich es mit euch teilen muss.
Zwar stelle ich es selbst im Thermomix her, aber mit einer handelsüblichen Reibe, fein gewürfelt oder im Quickchef geschreddert bekommt ihr das Ergebnis ähnlich hin.
Wieder strotzt es vor Vitaminen, Vorbereitungszeit braucht ihr außer zum abwaschen keine, und innerhalb ein paar Minuten habt ihr einen superleckeren und knackigen Salat, der sehr frisch schmeckt und auch lange satt macht.
Und das ist er, Nomnomnomnom :D
Die Zutaten gibts in bildlicher Form (aber auch in schriftlicher, ich bin ja mal nicht so ;P):
In meinem Fall kommt alles (minus dem Joghurt) in den Mixtopf des Thermomix und wird 4-5 Sekunden auf Stufe 4 geschreddert.
Dann gebe ich den Joghurt dazu, etwas Salz und Pfeffer und lasse es nochmals 2-3 Sekunden auf Stufe 4 durchjagen.
Und schon hab ich den Salat. ;)
Megalecker, total einfach gemacht, und selbst meine Kinder lieben ihn (obwohl sie Broccoli normalerweise gar nicht mögen, aber in dieser Form sind sie super begeistert). Was ich mir dazu auch super vorstellen kann, sind Nüsse, gerösteter Sesam und / oder Sonnenblumen- oder Pinienkerne. Aber das hab ich noch nicht ausprobiert. :) Stattdessen hatte ich eine Scheibe meines Sauerteigbrotes - perfekt!
Und ich freu mich jetzt wie Bolle, ich habe nämlich noch was übrig von heute mittag. Om Nom Nom!
Zwar stelle ich es selbst im Thermomix her, aber mit einer handelsüblichen Reibe, fein gewürfelt oder im Quickchef geschreddert bekommt ihr das Ergebnis ähnlich hin.
Wieder strotzt es vor Vitaminen, Vorbereitungszeit braucht ihr außer zum abwaschen keine, und innerhalb ein paar Minuten habt ihr einen superleckeren und knackigen Salat, der sehr frisch schmeckt und auch lange satt macht.
Und das ist er, Nomnomnomnom :D
Die Zutaten gibts in bildlicher Form (aber auch in schriftlicher, ich bin ja mal nicht so ;P):
- 300 g frischen Broccoli, ungekocht aber abgespült und in Röschen geschnitten.
- 2 Möhren, Strunk und grün abgeschnitten
- 1 Apfel, zB Braeburn. Entkernen, Schale darf dran bleiben.
- 1/2 rote Zwiebel
- 100-150 g Naturjoghurt (je nach Geschmack, wie viel man so mag)
- 1/3 Zitrone, bzw. deren Saft.
In meinem Fall kommt alles (minus dem Joghurt) in den Mixtopf des Thermomix und wird 4-5 Sekunden auf Stufe 4 geschreddert.
Dann gebe ich den Joghurt dazu, etwas Salz und Pfeffer und lasse es nochmals 2-3 Sekunden auf Stufe 4 durchjagen.
Und schon hab ich den Salat. ;)
Megalecker, total einfach gemacht, und selbst meine Kinder lieben ihn (obwohl sie Broccoli normalerweise gar nicht mögen, aber in dieser Form sind sie super begeistert). Was ich mir dazu auch super vorstellen kann, sind Nüsse, gerösteter Sesam und / oder Sonnenblumen- oder Pinienkerne. Aber das hab ich noch nicht ausprobiert. :) Stattdessen hatte ich eine Scheibe meines Sauerteigbrotes - perfekt!
Und ich freu mich jetzt wie Bolle, ich habe nämlich noch was übrig von heute mittag. Om Nom Nom!
Donnerstag, 11. April 2013
Nach wie vor bin ich super begeistert vom Thermomix. Ich kann nun auch nicht behaupten dass wir mit fünf Personen mit den Portionen nicht hinkämen. Was aber auch, zugegeben, daran liegt, dass zumindest die beiden jüngeren Kinder nicht gerne Neues probieren. Die Große versucht es wenigstens (mittlerweile!), früher war auch bei ihr keine Chance, sie mal vom probieren diverser neuen Gerichte zu überzeugen.
Würden alle alles essen, würde der TM sicherlich knapp werden. Aber dazu drei Fakten:
Nun hatte ich letzten Mittwoch Geburtstag. Da feiern unter der Woche etwas blöd ist, habe ich am Sonntag zum Brunch geladen.
Der Clou: alles, was ich zu Essen angeboten habe, habe ich im Thermomix - oder zumindest mit Hilfe des TM - zubereitet.
Die Auswahl war groß, wir sind alle wirklich sehr satt geworden, und es war so ein schöner Tag, dass zwei gute Freunde sogar vom Brunch noch bis inklusive Abendessen geblieben sind. :D
Hier drei Fotos (mehr habe ich nicht gemacht weil ich nicht dauernd nur mit der Kamera herumrennen wollte):
Das Essen war (fast) komplett, wie gesagt, selbstgemacht.
Brote/Kuchen:
deftige Aufstriche:
sonstiges:
Wie schon gesagt, blieben zwei Freunde noch bis inklusive Abendessen. Für sie gab es dann im Laufe des Tages zum Einen noch einen Beerenmilchshake, bzw. war das fast eine Art Softeis, zum Anderen gab es zum Abendessen noch eine Gemüsesuppe. Beides ebenfalls im TM zubereitet.
Wir waren satt bis obenhin. ;)
Die Tage habe ich dann nochmal ein wenig herumprobiert und (fast) eine ganze Mahlzeit im TM zubereitet:
(im Mixtopf) Reis, im Varoma im "Erdgeschoss" Putenröllchen, darüber "im 1. Stock" ein Gemüse-Allerlei.
Das heißt im Genauen: ich habe Putenschnitzel mit Frischkäse bestrichen, sowie mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Mit Serranoschinken belegt und je zwei Datteln darauf. Dann wurden sie gerollt, festgespickt und in den Varoma gelegt. 30 Minuten gedünstet - perfekt! Supersaftig, superlecker, toll!
Darüber habe ich das Gemüse gegeben, und da habe ich für mich herausgefunden, dass das Gemüse mit 18 Minuten (und etwas gröbere Stücke) mit am besten wird. Ich hatte darin geviertelte Zwiebeln, Zucchini, Broccoli, Möhren, Champignons, Zuckererbsenschoten und Paprikastreifen.
Den Reis und das Gemüse habe ich hinterher (fettfrei) in der Pfanne geschwenkt. Mit Curry und einem Hauch Zimt gewürzt, war es eine supertolle Kombi.
Außerdem habe ich aus dem Garsud des Reises eine Frischkäsesoße gemacht, die auch wirklich lecker war.
Heute gab es eine tolle Gulaschsuppe sowie einen Waldorfsalat, und ich wälze schon die Kochbücher für Rezeptideen fürs Wochenende. Mhmm!
Doch, das kochen macht mir aktuell wieder sehr viel Spaß - vor allem ist der Arbeitseinsatz ein viel geringerer als vorher, und so wage ich mich einfach auch an Rezepte, die ich wegen einem gewissen Ausmaß immer gemieden habe. Oder wo ich auch tatsächlich bislang nie auf die Idee gekommen wäre, dies und jenes selbst zu machen.
Aber wovon ich extremst begeistert bin (das ja schon seit längerem, nun aber dermaßen fein dass es eine richtig tolle und schmackhafte Paste ist), sind die Alternativen zu Brühwürfeln und Soßenpulvern.
Nun bin ich gespannt, was wir am Wochenende leckeres ausprobieren.
Habt ihr schon eine Idee, was es bei euch geben soll?
Hier geht es zu meinen anderen Rezepten, die auch ohne Thermomix kochbar sind. ;)
Würden alle alles essen, würde der TM sicherlich knapp werden. Aber dazu drei Fakten:
- zum Einen kann man supereinfach mehrere Portionen im TM zerhäckseln, dann in einen "echten Topf" umfüllen und dort fertig erwärmen.
- Nutzt man den Varoma (für Knödel, Gemüse, Fleisch, Fisch etc), werden auch fünf Leute definitiv satt - Dank des Einlagebodens kann man auf zwei Ebenen dampfgaren - und da passt viiiel rein!
- zum Anderen kann man sich easy-peasy, weil es eben so schnell geht, ein mehrgängiges Menü zaubern. Ohne wirklich viel Aufwand.
Nun hatte ich letzten Mittwoch Geburtstag. Da feiern unter der Woche etwas blöd ist, habe ich am Sonntag zum Brunch geladen.
Der Clou: alles, was ich zu Essen angeboten habe, habe ich im Thermomix - oder zumindest mit Hilfe des TM - zubereitet.
Die Auswahl war groß, wir sind alle wirklich sehr satt geworden, und es war so ein schöner Tag, dass zwei gute Freunde sogar vom Brunch noch bis inklusive Abendessen geblieben sind. :D
Hier drei Fotos (mehr habe ich nicht gemacht weil ich nicht dauernd nur mit der Kamera herumrennen wollte):
Das Essen war (fast) komplett, wie gesagt, selbstgemacht.
Brote/Kuchen:
- Sauerteigbrot
- Brötchensonne
- 3 Baguettes (#1 mit getrockneten Tomaten, #2 mit Rosmarinnadeln, #3 mit Körnern)
- Mohn-Hefeblume
deftige Aufstriche:
sonstiges:
- Gemüsesticks mit Cheesedip
- Datteln (gekauft)
- Antipasti Tomaten (gekauft, werde ich demnächst aber mal selbst machen)
Wie schon gesagt, blieben zwei Freunde noch bis inklusive Abendessen. Für sie gab es dann im Laufe des Tages zum Einen noch einen Beerenmilchshake, bzw. war das fast eine Art Softeis, zum Anderen gab es zum Abendessen noch eine Gemüsesuppe. Beides ebenfalls im TM zubereitet.
Wir waren satt bis obenhin. ;)
Die Tage habe ich dann nochmal ein wenig herumprobiert und (fast) eine ganze Mahlzeit im TM zubereitet:
(im Mixtopf) Reis, im Varoma im "Erdgeschoss" Putenröllchen, darüber "im 1. Stock" ein Gemüse-Allerlei.
Das heißt im Genauen: ich habe Putenschnitzel mit Frischkäse bestrichen, sowie mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Mit Serranoschinken belegt und je zwei Datteln darauf. Dann wurden sie gerollt, festgespickt und in den Varoma gelegt. 30 Minuten gedünstet - perfekt! Supersaftig, superlecker, toll!
Darüber habe ich das Gemüse gegeben, und da habe ich für mich herausgefunden, dass das Gemüse mit 18 Minuten (und etwas gröbere Stücke) mit am besten wird. Ich hatte darin geviertelte Zwiebeln, Zucchini, Broccoli, Möhren, Champignons, Zuckererbsenschoten und Paprikastreifen.
Den Reis und das Gemüse habe ich hinterher (fettfrei) in der Pfanne geschwenkt. Mit Curry und einem Hauch Zimt gewürzt, war es eine supertolle Kombi.
Außerdem habe ich aus dem Garsud des Reises eine Frischkäsesoße gemacht, die auch wirklich lecker war.
(Diese Portion war für Kind #1, ohne Curry und Zimt. ;) )
Heute gab es eine tolle Gulaschsuppe sowie einen Waldorfsalat, und ich wälze schon die Kochbücher für Rezeptideen fürs Wochenende. Mhmm!
Doch, das kochen macht mir aktuell wieder sehr viel Spaß - vor allem ist der Arbeitseinsatz ein viel geringerer als vorher, und so wage ich mich einfach auch an Rezepte, die ich wegen einem gewissen Ausmaß immer gemieden habe. Oder wo ich auch tatsächlich bislang nie auf die Idee gekommen wäre, dies und jenes selbst zu machen.
Aber wovon ich extremst begeistert bin (das ja schon seit längerem, nun aber dermaßen fein dass es eine richtig tolle und schmackhafte Paste ist), sind die Alternativen zu Brühwürfeln und Soßenpulvern.
Nun bin ich gespannt, was wir am Wochenende leckeres ausprobieren.
Habt ihr schon eine Idee, was es bei euch geben soll?
Hier geht es zu meinen anderen Rezepten, die auch ohne Thermomix kochbar sind. ;)
Dienstag, 2. April 2013
Ich muss euch was gestehen.
Ich bin abtrünnig geworden.
Und ich stehe dazu.
Und freue mich total!
Weil: ich hab morgen Geburtstag.
Und das hab ich mir gewünscht.
Und das reicht nun als Begründung. ;D
Ich möchte euch stolz vorstellen, mein liebstes Gerätchen (neben dem PC ;P) daheim:
Und er macht sooo tolle Sachen! Aufstriche, Shakes, den weltbesten Hefezopf, Brötchen, mein tolles Sauerteigbrot, Suppen, ganze Mahlzeiten, Smoothies, und und und!
Jamjamjamjam!
Sooo lecker!
Nun habe ich morgen Geburtstag und habe Sonntag zum Brunch eingeladen. Da gibts dann noch weitere Köstlichkeiten, man darf gespannt sein (bin nämlich selbst noch nicht ganz sicher was es alles gibt, aber es wird alles komplett aus dem TM kommen :) ).
Ich bin abtrünnig geworden.
Und ich stehe dazu.
Und freue mich total!
Weil: ich hab morgen Geburtstag.
Und das hab ich mir gewünscht.
Und das reicht nun als Begründung. ;D
Ich möchte euch stolz vorstellen, mein liebstes Gerätchen (neben dem PC ;P) daheim:
Und er macht sooo tolle Sachen! Aufstriche, Shakes, den weltbesten Hefezopf, Brötchen, mein tolles Sauerteigbrot, Suppen, ganze Mahlzeiten, Smoothies, und und und!
Jamjamjamjam!
Brötchensonne:
Hackbällchen:
Hackbällchen süßsauer:
Tomatensuppe:
Hefeblume, mit Marzipan-Nussfüllung:
Sooo lecker!
Nun habe ich morgen Geburtstag und habe Sonntag zum Brunch eingeladen. Da gibts dann noch weitere Köstlichkeiten, man darf gespannt sein (bin nämlich selbst noch nicht ganz sicher was es alles gibt, aber es wird alles komplett aus dem TM kommen :) ).
Sonntag, 3. März 2013
Am Freitag war ich mit drei Mädels im Thermomix Kochstudio in Pforzheim.
Das kam relativ spontan, aber war auch sehr cool.
Mit dem Thermomix selbst habe ich bislang nicht viel Erfahrung. Zwei Freundinnen haben einen, und schwärmen auch sehr davon. Die eine hat eine vierköpfige, die andere - so wie ich auch -, eine fünfköpfige Familie. Daher habe ich auch gehört, dass es für fünf Personen dann doch schon wirklich knapp wird. Trotzdem lohnt sich der Thermomix zum vorbereiten, zusammenstellen, für Teige sowieso. Auch wenn man daneben oft noch einen Topf auf dem Herd braucht, um beispielsweise Nudeln zu garen, ist das Gerät schon sehr beeindruckend.
Ich habe bislang sehr viel davon gehört, aber wirklich in Aktion habe ich den Thermomix noch nicht erlebt.
Ich hatte nur den Vergleich mit meiner Suppenwürze: meine Nachbarin mit dem Thermomix schmeißt alles Gemüse zusammen hinein und erhält innerhalb 10, 15 Sekunden (!) perfekt kleingehäckselte Suppenwürze. Währenddessen muss ich mit meiner Küchenmaschine alles in doch deutlich mühevollerer Kleinarbeit kleinhäckseln. Ich mache große Portionen, meist 5 Gläser à 0,75 l, die dann eben auch eine Weile reichen. Trotz Hilfe meiner Küchenmaschine habe ich letzt eine geschlagene Stunde gebraucht, da ich das frische Gemüse immer nur nach und nach kleinhäckseln konnte, und je nachdem, musste ich die Schneidscheiben wechseln (weil der Lauch eben sehr faserig kleingehäckselt wird und die Zwiebeln schnell Matsche werden wenn es der falsche Aufsatz ist). Das nimmt Zeit in Anspruch, die im Vergleich zum Thermomix natürlich exorbitant ist. (Aber immer noch schneller als per Hand gerieben ;P).
Nun waren wir also in diesem Kochstudio eingeladen, und das war wirklich interessant. Darin sah es aus wie in einem Fernsehkochstudio. :D
Wir bekamen die verschiedensten Funktionen vorgestellt, und uns wurde ein tolles Menü zubereitet, das wir probieren durften.
Hier ein paar Fotos inkl. der Gänge, die wir gegessen haben. Verzeiht die Handybilder, aber ich glaube, sie sind ganz in Ordnung. :)
Wie man oben sehen kann, bestand das Menü aus verschiedenen Gängen.
Zuerst wurde im Thermomix ein Joghurt-Dinkel-Teig geknetet, der dann zu diesen kleinen Brötchen gebacken wurde (im Ofen, nicht im Thermomix ;) ). Während die Brötchen backten, wurde ein Rohkostsalat zubereitet. Das hat mich wirklich sehr fasziniert, denn dieser bestand aus frischem Rotkohl, Birne, Schalotte und Walnüssen, und war innerhalb fünf Sekunden (ohne Mist!) im Thermomix mundfein geschreddert. Einfacher und schneller gehts ja wohl kaum. :-O Ich hab wirklich gestaunt.
Als nächstes wurde Reis im Thermomix gekocht, gleichzeitig wurde der Varomaaufsatz mitsamt Einsatz daraufgestellt. Im unteren Teil garte das Gemüse und Obst vor sich hin (Broccoli, Karotte, Paprika, Sprossen und Mandarinen), im oberen Teil Fleischbällchen, die auch fix mit Hilfe des Thermomix hergestellt wurden. Und zwar wurden hier Schweinegulaschstücke in den Thermomix geworfen und innerhalb 20 oder 30 Sekunden zu einer Art "Fleischbrei", fast schon Brät, zerkleinert. Einige Gewürze kamen hinzu, das Ganze zu Bällchen geformt, die nun, wie gesagt, im oberen Teil dampfgegart wurden.
30 Minuten wurden Reis wie auch Gemüse und Fleischbällchen gegart, danach wurde eine süßsaure Soße gekocht, was auch sehr fix ging.
Während wir aßen (lecker war es, nur bevorzuge ich meine Fleischbällchen etwas gröber, und das Gemüse hätte etwas knackiger sein können, ich persönlich hätte es 10 Min später erst dazu gegeben), wurde der Thermomix gereinigt. Das war auch eine kleine Show!
Statt dass man den Topf nun in die Spüle legt und mit dem Schwamm wäscht, wurde Wasser in den Topf gegeben sowie ein Klacks Spüli. Dann wurde der Thermomix mitsamt Deckel auf höchster Stufe angestellt, so dass er sich komplett mit Spüliwasser durchspülte und dies auch an den Deckel spritzte. Danach wurde es einfach ausgeleert, einmal mit klar Wasser durchgeschwenkt und wieder draufgestellt. Zum Trocknen gab es nämlich auch einen Trick: hierfür wurde ein Geschirrtuch in den Topf geworfen, der Deckel kam drauf, und der Thermomix auf Linkslauf gestellt. Rechtsherum schneiden die Messer alles kurz und klein, linksherum rührt er oder hebt unter (je nachdem auf welcher Stufe er steht). So wurde das Geschirrtuch, ohne dass es kleingeschnitten wurde, durch den Topf gejagt und trocknete es gleichzeitig. Sehr witzig, muss ich sagen, fauler geht es kaum. Genau das Richtige für mich! ;D
Als Dessert gab es ein Müsli aus Banane, Apfel und Karotte. Und statt mit steifgeschlagener Sahne wurde es kalorienärmer mit Milchschaum serviert, der uns alle fasziniert hat. Der war einfach perfekt! Er fiel nicht in sich zusammen, war fest aber gleichzeitig fluffig, und superlecker!
Der Abend war wirklich interessant und lecker gewesen. Und klar hat es meine Neugierde auf den Thermomix extrem geweckt. Allerdings hat er auch mit fast 1000 € seinen Preis - und wird demnächst noch teurer.
Aus vielen Ecken hört man mittlerweile dass der Thermomix einen ernsthaften Konkurrenten aus dem Hause Kenwood bekommen hat, die ihren Cooking Chef am Start haben. Allerdings ist dieser auch nicht viel billiger, sogar auch nochmal gut teurer. Und das Aussehen gefällt mir nun so rein gar nicht.
Ich habe mich ein wenig bei den Rezensionen eingelesen, und es ist ein entweder / oder. Der Cooking Chef kann größere Portionen zubereiten, was für eine Familie mit fünf Leuten wie wir es sind, sicherlich von Vorteil ist. Auch kann er bspw. Scheiben schneiden, für Kartoffelgratins oder Gurkensalate, das kann der Thermomix nicht.
Dafür aber hat der Thermomix in anderen Gebieten seine Stärken, abgesehen davon dass er schöner anzusehen ist. ;) Der Cooking Chef hat wohl eine ganze Schublade an Zubehör, was beim Thermomix entfällt, und so muss ständig ausgewechselt werden, je nachdem, wofür man ihn braucht. Auch hat er keine integrierte Waage wie der Thermomix, und gerade die stelle ich mir super vor.
So ist wohl alles Geschmackssache (wenn man sich so ein Gerät überhaupt leisten kann), aber - leider - kommt man nach so einem Abend doch ganz schön ins schwärmen und rechnen..
..to be continued - vielleicht.
Das kam relativ spontan, aber war auch sehr cool.
Mit dem Thermomix selbst habe ich bislang nicht viel Erfahrung. Zwei Freundinnen haben einen, und schwärmen auch sehr davon. Die eine hat eine vierköpfige, die andere - so wie ich auch -, eine fünfköpfige Familie. Daher habe ich auch gehört, dass es für fünf Personen dann doch schon wirklich knapp wird. Trotzdem lohnt sich der Thermomix zum vorbereiten, zusammenstellen, für Teige sowieso. Auch wenn man daneben oft noch einen Topf auf dem Herd braucht, um beispielsweise Nudeln zu garen, ist das Gerät schon sehr beeindruckend.
Ich habe bislang sehr viel davon gehört, aber wirklich in Aktion habe ich den Thermomix noch nicht erlebt.
Ich hatte nur den Vergleich mit meiner Suppenwürze: meine Nachbarin mit dem Thermomix schmeißt alles Gemüse zusammen hinein und erhält innerhalb 10, 15 Sekunden (!) perfekt kleingehäckselte Suppenwürze. Währenddessen muss ich mit meiner Küchenmaschine alles in doch deutlich mühevollerer Kleinarbeit kleinhäckseln. Ich mache große Portionen, meist 5 Gläser à 0,75 l, die dann eben auch eine Weile reichen. Trotz Hilfe meiner Küchenmaschine habe ich letzt eine geschlagene Stunde gebraucht, da ich das frische Gemüse immer nur nach und nach kleinhäckseln konnte, und je nachdem, musste ich die Schneidscheiben wechseln (weil der Lauch eben sehr faserig kleingehäckselt wird und die Zwiebeln schnell Matsche werden wenn es der falsche Aufsatz ist). Das nimmt Zeit in Anspruch, die im Vergleich zum Thermomix natürlich exorbitant ist. (Aber immer noch schneller als per Hand gerieben ;P).
Nun waren wir also in diesem Kochstudio eingeladen, und das war wirklich interessant. Darin sah es aus wie in einem Fernsehkochstudio. :D
Wir bekamen die verschiedensten Funktionen vorgestellt, und uns wurde ein tolles Menü zubereitet, das wir probieren durften.
Hier ein paar Fotos inkl. der Gänge, die wir gegessen haben. Verzeiht die Handybilder, aber ich glaube, sie sind ganz in Ordnung. :)
Frisch angekommen:
Im Kochstudio selbst war es super gemütlich und hübsch hergerichtet:
Und der hier wartete darauf, befüllt zu werden:
Wir hatten uns in die zweite Reihe gesetzt, und hatten tolle Aussicht :
Der Spiegel war klasse, so konnten wir von oben in den Thermomix und den Varoma-Aufsatz schauen :D
Und das hier wurde zubereitet:
Wie man oben sehen kann, bestand das Menü aus verschiedenen Gängen.
Zuerst wurde im Thermomix ein Joghurt-Dinkel-Teig geknetet, der dann zu diesen kleinen Brötchen gebacken wurde (im Ofen, nicht im Thermomix ;) ). Während die Brötchen backten, wurde ein Rohkostsalat zubereitet. Das hat mich wirklich sehr fasziniert, denn dieser bestand aus frischem Rotkohl, Birne, Schalotte und Walnüssen, und war innerhalb fünf Sekunden (ohne Mist!) im Thermomix mundfein geschreddert. Einfacher und schneller gehts ja wohl kaum. :-O Ich hab wirklich gestaunt.
Als nächstes wurde Reis im Thermomix gekocht, gleichzeitig wurde der Varomaaufsatz mitsamt Einsatz daraufgestellt. Im unteren Teil garte das Gemüse und Obst vor sich hin (Broccoli, Karotte, Paprika, Sprossen und Mandarinen), im oberen Teil Fleischbällchen, die auch fix mit Hilfe des Thermomix hergestellt wurden. Und zwar wurden hier Schweinegulaschstücke in den Thermomix geworfen und innerhalb 20 oder 30 Sekunden zu einer Art "Fleischbrei", fast schon Brät, zerkleinert. Einige Gewürze kamen hinzu, das Ganze zu Bällchen geformt, die nun, wie gesagt, im oberen Teil dampfgegart wurden.
30 Minuten wurden Reis wie auch Gemüse und Fleischbällchen gegart, danach wurde eine süßsaure Soße gekocht, was auch sehr fix ging.
Während wir aßen (lecker war es, nur bevorzuge ich meine Fleischbällchen etwas gröber, und das Gemüse hätte etwas knackiger sein können, ich persönlich hätte es 10 Min später erst dazu gegeben), wurde der Thermomix gereinigt. Das war auch eine kleine Show!
Statt dass man den Topf nun in die Spüle legt und mit dem Schwamm wäscht, wurde Wasser in den Topf gegeben sowie ein Klacks Spüli. Dann wurde der Thermomix mitsamt Deckel auf höchster Stufe angestellt, so dass er sich komplett mit Spüliwasser durchspülte und dies auch an den Deckel spritzte. Danach wurde es einfach ausgeleert, einmal mit klar Wasser durchgeschwenkt und wieder draufgestellt. Zum Trocknen gab es nämlich auch einen Trick: hierfür wurde ein Geschirrtuch in den Topf geworfen, der Deckel kam drauf, und der Thermomix auf Linkslauf gestellt. Rechtsherum schneiden die Messer alles kurz und klein, linksherum rührt er oder hebt unter (je nachdem auf welcher Stufe er steht). So wurde das Geschirrtuch, ohne dass es kleingeschnitten wurde, durch den Topf gejagt und trocknete es gleichzeitig. Sehr witzig, muss ich sagen, fauler geht es kaum. Genau das Richtige für mich! ;D
Als Dessert gab es ein Müsli aus Banane, Apfel und Karotte. Und statt mit steifgeschlagener Sahne wurde es kalorienärmer mit Milchschaum serviert, der uns alle fasziniert hat. Der war einfach perfekt! Er fiel nicht in sich zusammen, war fest aber gleichzeitig fluffig, und superlecker!
Der Abend war wirklich interessant und lecker gewesen. Und klar hat es meine Neugierde auf den Thermomix extrem geweckt. Allerdings hat er auch mit fast 1000 € seinen Preis - und wird demnächst noch teurer.
Aus vielen Ecken hört man mittlerweile dass der Thermomix einen ernsthaften Konkurrenten aus dem Hause Kenwood bekommen hat, die ihren Cooking Chef am Start haben. Allerdings ist dieser auch nicht viel billiger, sogar auch nochmal gut teurer. Und das Aussehen gefällt mir nun so rein gar nicht.
Ich habe mich ein wenig bei den Rezensionen eingelesen, und es ist ein entweder / oder. Der Cooking Chef kann größere Portionen zubereiten, was für eine Familie mit fünf Leuten wie wir es sind, sicherlich von Vorteil ist. Auch kann er bspw. Scheiben schneiden, für Kartoffelgratins oder Gurkensalate, das kann der Thermomix nicht.
Dafür aber hat der Thermomix in anderen Gebieten seine Stärken, abgesehen davon dass er schöner anzusehen ist. ;) Der Cooking Chef hat wohl eine ganze Schublade an Zubehör, was beim Thermomix entfällt, und so muss ständig ausgewechselt werden, je nachdem, wofür man ihn braucht. Auch hat er keine integrierte Waage wie der Thermomix, und gerade die stelle ich mir super vor.
So ist wohl alles Geschmackssache (wenn man sich so ein Gerät überhaupt leisten kann), aber - leider - kommt man nach so einem Abend doch ganz schön ins schwärmen und rechnen..
..to be continued - vielleicht.
Abonnieren
Posts (Atom)













































